jakobsweg, reisebericht jakobsweg 2018
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Camino Tag 13: Wegbegleiter

Burgos, Café am Marktplatz

Ich sitze gerade mit einem Kaffee auf dem Plaza Mayor in Burgos und lasse die letzten Tage Revue passieren. Es sind unglaubliche Dinge passiert! Ich komme mir selbst so vor, als wäre ich innerhalb der letzten 3 Tage um einiges älter geworden.

Im Sinne von den Erfahrungen, die ich gemacht habe und deswegen habe ich mich auch nun dazu entschlossen, dass ich – aufgrund eines wunderschönen gefühlten letzten Tag des Caminos – meinen Jakobsweg heute beende, da alles so wie es wahr unglaublich perfekt war.

Die 5 Tage, die ich für den Abschnitt zwischen Burgos und Leon eingeplant hatte, werde ich bei Freunden in Santo Domingo de la Calzada verbringen (einem Teil meiner Camino-Family von 2017). Ich weiß gar nicht wie ich die letzten Tage beschreiben soll und will deshalb nun etwas über meine Wegbegleiter schreiben, die nun schon wieder mit gepackten Rucksack auf dem Weg nach Hontanas, Carrion de los Condes oder weiter sind. Danke für diese wunderschöne Zeit mit euch!

Oben seht ihr meine lieben Pilgerfreunde an unserem zweiten Pilger-Pause-Tag in Burgos! Was für einen schönen Tag und eine lustige Nacht wir zusammen hatten! Einfach Danke an euch :).

Danke an meine beiden Canadier Chris und Joel! Euer Lachen ist einfach ansteckend! Danke an Quique aus Cartagena – Meditationen mit dir sind unglaublich! Danke an Ben aus England, meine treuste Pilgerbegleitung dieses Jahr (mit ihm gemeinsam habe ich bestimmt etwa 100km zurück gelegt). Danke an meine wunderschöne Melisa aus Argentinien, meine beiden Koreaner, meine 5 Camino-Mamas, William aus Frankreich, Pat aus Ireland, Rebecca aus Brasilien …

Was für wunderbare, liebenswerte Menschen! Und so so viele, die ich hier jetzt gar nicht mehr erwähnen konnte. Innerhalb von nur 13/14 Tagen konnte ich sehr intensive und wunderbare Erfahrungen machen. Und habe zum Glück nicht mal eine Blase am Fuß!

Oben seht ihr den lieben Engländer.

Zwei meiner etwa 5 Camino-Mamas :). Und Melisa aus Argentinien.

Meine anderen beiden Camino-Mamas aus Holland. Was für schöne Gespräche wir gestern hatten :).

Einfach danke! Für diesen wunderbaren Weg, für die Gemeinschaft. Obwohl ich nicht alle Erlebnisse teilen kann, die ich hier gemacht habe, möchte ich mich mit folgendem Gedanken an meinen Beitrag: „Über die Magie des Weges“ anschließen. Auch dieses Jahr war sie ständig präsent. Als ich gestern den Entschluss fasste, meine Reise in Burgos zu beenden, habe ich wirklich alle!!! – wirklich alle Menschen wieder getroffen, die mir in letzter Zeit ans Herz gewachsen sind.

So zum Beispiel den Canadier Joel von Tag 2. Ich hatte ihn tagelang nicht gesehen und mit den Jungs beschlossen auf die Aussichtsplattform „El Mirador“ zu wandern. Beim Aufstieg sagte ich zu Ben, dem Engländer: „Ich habe heute wirklich nochmal alle Menschen getroffen, die ich treffen wollte. Außer Joel, wo ist der denn bloß?“ Ben meinte, dass ich mal in der Herberge vorbeischauen sollte. Und ich meinte nur, nach etwa 45 Tagen Gesamt-Camino-Erfahrungen:

„Der Camino wird es schon machen.“

Etwa eine Minute später liefen wir an einer Parkbank vorbei und dort saß Joel, so als würde er auf mich warten und wir hätten eine Verabredung gehabt. Das war genial!

2 Kommentare

  1. Oma & Opa sagt

    Wir sind stolz auf Dich! Genieße noch ein paar schöne Tage mit Deinen Freunden. Um die aufregenden Erlebnisse bist Du zu beneiden. O. & O.

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