Alle Artikel mit dem Schlagwort: Lissabon

Lissabon: Pura poesia

Pessoa, Pessoa, Pessoa. An jeder Ecke, in den Buchläden der Stadt, den Cafés, den Plätzen. „Hier war Fernando Pessoa“. Wer also ist er, der größte portugiesische Schriftsteller des 20. Jahrhunderts? Er ist der Literat der Moderne, der Übersetzer der inneren Dichotomie (so heißt es). Er ist futuristisch und nostalgisch, euphorisch und depressiv. Er ist alles in einem. Pessoa selbst verwendete mehrere Synonyme wie Alberto Caeiro, Ricordo Reis und Álvaro de Campos. Alle mit einer eigenen Geschichte, einem eigenen Stil und doch alle nur einer: Fernando Pessoa. Fernando Pessoa spricht einem aus der Seele. Simple Wörter, komplexe Strukturen, große Bedeutung: „Uns, com os olhos postos no passado, vêem o que nâo vêem; outros, fitos Os mesmos olhos no futuro, vêem o que nâo pode ver-se. Porque tão longe ir pôr o que está perto – a segurança nossa? Este é o dia, esta é a hora, este o momento, isto é quem somos, e é tudo. …“ – Fernando Pessoa Und immer sagt er : „Colhe O dia, porque és ele.“ Lebe den Tag und den …

Lissabon: Zwischenstopp

Was eine wunderschöne Stadt! Von der TAP wurde mir angeboten ein paar Nächte für einen Zwischenstopp in Lissabon zu bleiben und da ich noch nie in Portugal war, musste ich das natürlich annehmen (zumal auch keine Mehrkosten entstehen und man einen Voucher mit ganz vielen Rabatten bekommt –> Geheimtipp ;)) Da ich keinerlei Erwartungen an Lissabon hatte, bin ich nun total begeistert von dieser schönen Stadt am Meer, die mich an eine Mischung aus Bologna und Barcelona erinnert. Mit mildem und dennoch warmen Klima, super-leckerem Essen, einer malerischen Altstadt und Museen wohin das Auge reicht. Bekannt ist Lissabon ja auch für seine schöne Keramik, die hier und dort eine Hauswand schmückt und natürlich für … Fußball. Doch leider war hier nicht viel mit WM-Stimmung nach dem gestrigen Spiel … Ganz gemütlich musste natürlich erstmal eine kleine Fahrt mit der berühmten Tram 28 unternommen werden, bevor es ins Castello Sâo Jorge und anschließend ins MAAT und ins Museum für zeitgenössische Kunst ging. Und obwohl ich von moderner „Kunst“ wirklich nicht viel halte, fand ich diese Austellung …